Cajón-Bauanleitung

Cajon-BauanleitungDer Cajón ist eine Perkussionsinstrument aus Peru, sein trommelähnlicher Klang erinnert an die Snare-Drum eines Schlagzeugs. Das Instrument besteht aus einem Holzkasten mit Resonanzloch und innenliegenden Metallseiten. Beim Spielen wird das Instrument zwischen die Beine genomen, die einzelnen Flächen der Kiste erzeugen beim Anschlagen verschiedene Klänge, die an ein Schlagzeug erinnern.

Die besten Bauanleitungen aus dem Netz habe ich hier zusammengestellt:

 

http://www.musik-fromm.de/cajon-projekt-mit-arbeitslehre/

http://mycajon.de.vu/Plaene/construccion-aleman.pdf

[youtube:http://de.youtube.com/watch?v=rsjaW-CP4WI&feature=related]
Video (c) by http://de.youtube.com/user/martinroettger

Reader Comments

  1. Wir bauen die im Technikunterricht selber. Mit 16 Leuten 40 stck O.o ca. 350m² Birkenpressspan…..
    naja und dann nutzen wir sie im Musikunterricht

  2. Hallo Pidi und alle interessierten,
    ich habe beschlossen, mir mir jetzt auch ein Cajon bauen.
    HAbe mit für einen unpugged Gig eines ausgeliehen und bin begeistert.
    Als Schlagzeuger und gelernter Instrumentenbauer (aber eher die aus Metall) traue ich mir das mal einfach zu. Ich habe die Zuschnitte in Multiplexplatte aus Birkenholz beim Obi um die Ecke bekommen. Alternativ werde ich eine zweite Schlagplatte aus Buche verwenden und dies klanglich mit der aus Birke vergleichen. (Vielleicht baue ich später nochmal eine komplett aus Buche) Allgemein kann man aber sagen, dass Birke im Trommelkesselbereich sehr oft verwendet wird, alternativ Ahorn, das ist aber schwer als Plattenware oder Schichtholz zu bekommen. Schlagwerk verwendet Birke, ich habe aber die aus Südamerika getestet, die aus irgendeinem (Sub-) Tropischen Holz gefertigt waren (dunkel in der Farbe und ohne erkennbare Jahresringe). Die klangen wunderbar warm und rund, kosten aber >200 Euronen.

    Zum Schnarren: Bei den einfacheren Modellen wird ein z.T. auch in der Mitte durchtrennter Snareteppich einer Snaredrum (kl. Konzerttrommel) benutzt, die bessere Alternative sind besagte Gitarrensaiten (Stahlsaiten tief E und A), die in V- oder W-Form gepannt sind. Mittels Stellschrauben kann man die Spannung und damit das Snaregeräusch einstellen. Der gr. Vorteil dieser Lösung mit den Gitarrensaiten ist, dass dann die Bassdrum (Cajon unten mittig angeschlagen)nicht so sehr mitschnarrt, wie bei der Lösung mit zerschnittenem Snareteppich, klingt also dann Drum-ähnlicher und natürlicher und ist einfacher zu spielen. Wenn das Ding fertig ist, werde ich nochmal meine Ergebnisse und Erfahrungen posten…

    So long,
    Ecki

  3. Hallo!!!
    hört sich so an,als würdet ihr euch mit Cajons gut auskennen!?
    also meine Frage an euch,wisst ihr wie sich verschiedene Sorten Holz auf den Klang auswirkt?

  4. Also ganzso eifach ist das auch nicht, so ein ding selbst zu bauen…
    Ich hab es selbst probiert und wenn mein Vater kein Tischlermeister wäre, ich kein Handwerkliches Geschick und wir keine Voll ausgerüstete Werkstatt gehabt hätten, wäre auch nicht so ein Schmuckstück draus geworden.

  5. Pingback: Drogen in der Glockenbachwerkstatt » blog.krefftwerk
  6. hinter dem schlagbrett befindet sich ein snareteppich(um die 7€) , das sind metallspiralen…keine gitarrensaiten

  7. Das klingt ja cool, als wäre nebenbei immer so ein leichter Trommelwirbel zu hören, oder solche Rassel-Geräusche…

    Aber wo soll dieser Klang herkommen? In den Bauanleitungen ist das doch eigentlich nur eine leere Holzbox?!…

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